Ein Sport für alle
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Rafroball – Was ist das?

Rafroball

Rafroball ist eine Inklusionsportart, bei der Fairplay und Toleranz im Vordergrund stehen und Spieler mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam Sport treiben

Rafroball kann jeder spielen, ob man eine körperliche, geistige oder sensori­sche Einschränkungen hat spielt keine Rolle. Gespielt wird Rafroball zu Fuss oder im Rollstuhl (manuell oder elektrisch). Wenn jemand in gewissen Situationen Schwierigkeiten hat, wie zum Beispiel den Ball zu fangen oder sich fort zu bewegen, kann durch einen sogenannten Motor ergänzt werden.
Somit hat jeder Spieler Stärken die für sein Team unverzichtbar sind.

Rafroball auch ohne Behinderung 

In eine Rafroballmannschaft gehören auch Person ohne Behinderung. Dabei lernen sie eine ganz neue Situation kennen, da sie in einem Rollstuhl spielen. So werden Differenzen zwischen den Spielern ausgeglichen. Zudem kann Rollstuhlfahren schnell sehr viel Spass machen.

Auch gibt es die Möglichkeit als Motor zu spielen. Dabei ergänzt man Spieler seiner Mannschaft in bestimmten Aufgaben (zB Fangen oder stabilisieren des Balls, Unterstützung in der Fortbewegung oder der Orientierung auf dem Spielfeld). Diese spannende Funktion ist weitaus anspruchsvoller als sie zu erscheinen mag.

Verwischt Differenzen

Rafroball verwischt alle Differenzen, denn das gemeinsame Ziel aller Sportlerinnen und Sportler ist es, sich als Einzelner in einer Mannschaft einzusetzen und gemeinsam das Erlebnis zu teilen.

Rafroballspiel

Entstehungsgeschichte

Der Rafroball ist im Wallis vor etwa 20 Jahren entstanden.
Der Name Rafroball kommt von den 4 Gründern des Rafroball hervor:
Thierry Rapillard, Gebrüder Lionel und Jonas Frossard und Prince Ballestraz.
Sie wollten stets zusammenspielen, doch wegen fortlaufende Behinderungsabläufe wurde es immer schwieriger. So entschlossen sie sich zu einem Spiel, aufbauend auf dem Handball, um trotz mit der Zeit steigender Bewegungseinschränkungen spielen zu können. Aus dieser Entwicklungsphase ist heute ein Reglement entstanden, welches Leute mit Mehrfachbehinderungen, Sehbehinderte, Teilgelähmte und Valide zusammenspielen.
Die erste Meisterschaft war 1996/97.